Eigentumswohnung: Optimal finanziert

veröffentlicht von admin am 29. November 2011 in Finanzierung
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Grundsätzlich ist es sehr ratsam, sich vor der Finanzierung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung sehr ausführlich von einem erfahrenen Berater informieren zu lassen. Der Grund dafür ist die Vielzahl der Finanzierungsmöglichkeiten, die einen Interessenten häufig verunsichern können. Die Entscheidung zum Erwerb einer eigenen Wohnung sollte auch gründlich überdacht worden sein, da eine solche Finanzierung eine lang andauernde Verbindlichkeit gegenüber einem Kreditinstitut bedeutet.

Die häufigsten Finanzierungsmöglichkeiten sind der Bausparvertrag, das Bankdarlehen oder die Auszahlung über eine Lebensversicherung. Bevor eine Bank einem Antragsteller eine Zusage zu einem Darlehen geben kann, wird dieser von der Bank zunächst in eine sogenannte Risikoklasse eingestuft. Das bedeutet, dass ein potenzieller Kreditnehmer, der sich beruflich noch in der Probezeit befindet und keine Ersparnisse besitzt, sehr wahrscheinlich keine Kreditzusage bekommen wird. Besitzt jemand allerdings sehr viel Eigenkapital und ist auch beruflich sicher eingebunden, wird er mit großer Sicherheit eine Kreditzusage von der entsprechenden Bank erhalten. Zudem würden auch die Konditionen des Kreditvertrages für einen vermögenden Antragsteller vorteilhafter formuliert werden.

Wichtige Eckdaten, die für die Berechnung einer Finanzierung ausschlaggebend sind, sind der gewünschte Kapitalbetrag, die Kreditlaufzeit, die Zinsbindung, die Höhe des Eigenkapitals, die Sicherheiten für die Bank, die monatliche Tilgung und die Sondertilgungsmöglichkeiten. All diese Kriterien beeinflussen das Angebot der Bank und die Bedingungen, die an den Kreditnehmer von der Kreditgesellschaft gestellt werden. Wichtig ist auch, die Förderung der sogenannten Mittelstandsbank in Anspruch zu nehmen, sofern eine Selbstnutzung der Eigentumswohnung vorliegt. Andere Möglichkeiten für die staatliche Bezuschussung äußern sich in dem Förderprogramm für die Modernisierung von Altbauten oder für die Nutzung von Solaranlagen oder auch dem Erwerb von umweltfreundlichen Passivhäusern.

Ein sehr häufiger Finanzierungsweg zum Erwerb eines eigenen Heims erfolgt über den Bausparvertrag. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Sparvertrag, der schon viele Jahre von dem Eigentumserwerb bei der Bausparkasse abgeschlossen worden sein sollte. Bei dem Bausparvertrag wird mit einem vertraglich festgelegten Zinssatz die vorher vereinbarte Bausparsumme angespart. Die Konditionen sind hierbei manchmal vorteilhaft, weshalb diese Form der Eigenheimfinanzierung in Deutschland häufig gewählt wird. Die vereinbarte Bausparsumme würde dem Bausparer nach der vollständigen Einzahlung der Bausparsumme abzüglich der Zinsen zugeteilt werden. Wichtig ist immer, sich über die Angebote der Banken ausführlich zu informieren und vor einer verbindlichen Vertragsunterschrift möglichst viele unverbindliche individuelle Angebote ausstellen zu lassen.

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